Als bekennneder Fan von "Wallace and Gromit", dem erfinderischen Knetfigurenpaar, freute ich mich natürlich auf eine Geschichte in Kinofilmlänge. Und, gleich vorne weg, ich wurde nicht enttäuscht: Die Figuren sind knuddelig wie eh und je, die Szenen liebevoll gestaltet und bisweilen mit atemberaubender Action und die Geschichte - nunja - sie erfüllte ihren Zweck: Nämlich einen guten Grundzu geben um 94 Minuten mit toller Animation und sagenhaftem Witz zu füllen.
Meinem bescheidenen Zwechfell nach sind die Filme mit Wallace and Gromit in einer Linie nach Monty Python zu nennen. Weniger die Geschichte selbst als nette Späße am Rand, manchmal nur für Aufmerksame zu erkennen, und stets eine gute Portion Eulenspiegel machen so einen Film zu richtig guter Unterhaltung.
Vor dem Film lief ein Kurzfilm mit (wohl) den Charakteuren aus "Madagaskar". Auch der war - auf seine IceAge-Art - lustig, doch im Vergleich zu handgekneteten und animierten Kaninchen ist jede Computeranimation einfach nur schwach. Daher fordere ich: Mehr Knet (oder auch gerne Lego)!
Auch bei diesem Film gilt wohl: Lieber O-Ton. Nicht nur der Titel "Curse of the Were-Rabbit" klingt wesentlich besser als "auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (was ja eigentlich genauso gut "und der Fluch des Werkarnickels" heißen könnte), auch kommen so sicher einige Wortwitze besser rüber und Wallace' Orginalstimme passt einfach zu ihm.
Fazit: Sehenswert. Sehr sehenswert.
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Ich kann Joachim Breitner nur beipflichen: “Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen” ist ein empfehlens- und sehenswerter Film. Man hört während des Films kaum auf über die von DreamWorks mit Hilfe von Computertechnik geknetet
Tracked: Oct 19, 06:45